Die Workshops sind nach fünf Teilbereichen gegliedert. Zunächst wird mit den Teilnehmenden erörtert, was unter dem entsprechenden Begriff verstanden wird. Anschließend werden Schwächen und Potenziale dieses Konzepts im Kontext von NRW zusammengetragen. Danach wird gemeinsam überlegt, welche Ideen und Strategien die zukünftige Entwicklung und Umsetzung unterstützen und welche politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hierfür notwendig sind.

Urban-Rural Interfaces

Die Spannungsfelder zwischen Stadt und Land, sowie die zunehmend verschmelzenden Lebensmodelle, bilden die Grundlage für eine dynamische Standort- und Destinationsentwicklung. Im Rahmen dieses Workshops werden Entwicklungsmöglichkeiten von Faktoren wie Mobilität oder Infrastruktur diskutiert, die das städtisch-ländliche Zusammenspiel prägen.

Wellbeing

Wellbeing bezieht sich auf das Wohlbefinden von touristischen und städtischen Zielgruppen gleichermaßen. Dies drückt sich stark in Erholungsräumen aus, kann jedoch auch in die Bereitstellung von Wellness- und Gesundheitseinrichtungen münden, die ein Gefühl physischen Wohlbefindens und Sicherheit vermitteln. Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung dieser Aspekte nochmals deutlich erhöht. Der Workshop wird daher unter anderem das wahrgenommene Wohlbefinden als auch die Entwicklung der Wellbeing-Infrastruktur behandeln.

Atmospheric Design

Die Atmosphäre einer Stadt ergibt sich vor allem aus der Lebens- und Erlebnisqualität, der eine Konzeption und Gestaltung räumlicher Funktionen, Erlebnisse und Stimmungen vorausgeht. In diesem Workshop werden vor allem Themen wie Stadtbild, Grünflächen und Design diskutiert und neue Strategien zur Aufwertung der lokalen Atmosphäre und Lebensqualität entwickelt.

Engagement & Involvement

Für eine professionelle touristische Entwicklung wird die Entwicklung des Lebensraums in den Fokus genommen. Dies geschieht durch Involvierung und gestalterische Verantwortung lokaler Akteure und Bewohner sowie durch eine offene Kommunikation. Im Workshop werden dementsprechend Methoden wie Bürgerforen und -beteiligung sowie die bestehende regionale und lokale Kommunikation diskutiert und Möglichkeiten der Verbesserung erarbeitet.

Co-Creation & Startup Scene

Co-Konzepte sind Wachstumstreiber und intensivieren die Begegnung zwischen Gästen und lokaler Bevölkerung im Rahmen neuer Angebote an der Schnittstelle zu Kultur und Kreativität (z.B. Co-Working, Co-Experience). Die Integration einer lebhaften Startup-Szene trägt insbesondere im Kontext von Digitalisierung und Konzepten wie der Smart City zur Attraktivität eines Standortes bei. Im Rahmen des Workshops werden unter anderem bestehende Services oder die Struktur und Beschaffung bestehender unternehmerischer Ökosysteme diskutiert und neue Potenziale erarbeitet.

© Tourismus NRW e.V./Johannes Höhn

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